Vorwort
Die Versuche die Klettertechniken umfassend zu beschreiben sind vielfältig. Auch ich habe mich mehrfach daran beteiligt. Das Schwierige daran ist, dass Klettern so offen und vielseitig ist. Techniken lassen sich nicht richtig voneinander abgrenzen und so kann man immer wieder neue Variaten finden. Aber sind diese fundamental anders? In der Regel nicht. Daher wird sich hier auf die Beschreibung der "Standardbewegung" beschränkt. Der Begriff Standardbewegung für den elementaren Bewegungsablauf ist im deutschsprachigen Raum verbreitet.
Standardbewegung
Eine gute Klettertechnik zeigt sich in der kraftsparenden, situationsangemessenen und individuell abgestimmten Bewältigung von Kletterstellen. Die gute Klettertechnik basiert auf einem Standardbewegungsablauf. Diese „Standardbewegung“ besteht aus drei Phasen und wird bei allen Kletterstellen in mehr oder weniger abgewandelter Form angewandt.
Die Standardbewegung besteht aus drei Phasen.

Da Klettern wie gesagt sehr offen ist, kann der Standardablauf nicht immer gleich angewandt werden. Es gibt Variationen der Technik in Bezug auf die zeitliche Gestaltung des Ablaufs und in Bezug auf die Körperposition. Zum anderen muss die Technik an die Situation angepasst werden. Die Anpassungen beziehen sich zum Beispiel auf die Körperstellung (Aufgehockt, geschert, Ägypter, usw.) oder auf die Art des Tretens (Hooken, Antreten).

Nach dieser knappen theoretischen Einführung geht es mit Videos zur Standardbewegung weiter.
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